Monatsrückblick für Februar 2011

Diese neue Rubrik, wird den jeweiligen, vergangenen Monat auf Bemerkenswertes aus dem (i.e. meinem) Spielerleben hin abklopfen und berichten. Die zeitweilig begonnen wöchentlichen Berichte sind zu wenig aussagekräftig, gerade wenn Krankheit oder eine höhere Berufsauslastung anstehen – in einem Monat passieren doch ungleich mehr interessante Dinge. Wenn Ihr, meine geschätzten Leser, etwas Bemerkenswertes in diesem Monat erlebt, gekauft oder gespielt habt, dann nur zu: Nutzt die Kommentarfunktion!

Neben dem schon etwas misslungenen Dragon Age Experiment habe ich bedingt durch eine Kehlkopfentzündung eher alleine gespielt und Rollenspielbücher gelesen. Was sich nicht nur bei Krankheit empfiehlt, sondern an beliebigen Abenden, an denen man alleine zu Hause ist: Spielt ein Wrath of Ashardalon oder ein Castle Ravenloft alleine. Die beiden Spiele unterstützen den Solo-Modus auf das Beste. Die Verliese bauen sich nach dem Zufallsprinzip auf, die Gegner kommen auch per Zufall und die ganzen Szenarien bieten genügend Abwechslung. Mich hat es richtig gefesselt und sehr gut unterhalten.

Es mag ja nicht jedermanns sein, alleine gegen das Spiel zu spielen, aber es funktioniert. In diesem Monat spielte ich auch wieder einige Runden Space Hulk: Death Angel. Der Spielspaß ist nicht minder gut, aber ganz anders gelagert. Durch das immer gleiche Element, dass sich neue Räume auftun und Monster spawnen und das ganze so fließend durch die Kartenauslage angeordnet ist, kommt schon beinahe eine patiencengleiche Stimmung auf – trotz des alles anderen als patiencengleichen Themas. Auch Arkham Horrer spielte ich sehr gerne alleine, aber dazu einander mal mehr.

Von der Lektüre der Rollenspiel- und Settingbücher her, habe ich mich ziemlich auf die Publikationen für Dungeons & Dragons 4th Edition konzentriert, die zeitgleich mit oder nach dem Monster Manual 3 erschienen sind, also auch inklusive der Essentials. Ich bin angenehm überrascht, wie herausfordernd sich die Änderungen an den Schadenswerten ausnehmen. Das ganze Spiel wirkt noch einmal frisch durchgerechnet und sorgt für Freude beim Spielleiter. Auch wenn das leider bedeutet, dass man die Werte im Spiel on the fly für alle Bücher und Abenteuer vor dem Monster Manual 3 anpassen muss, sind die Änderungen die Mühen wert. Wem die Damagetabelle aus dem neuen Spielleiterschirm, bzw. aus dem D&D Essentials Dungeon Master’s Book zu starr ist, dem sei auf die sehr gelungene Tabelle von Sly Flourish verweisen – es gibt nichts Vergleichbares, um Kampf- und Schadenswerte für Gegner nach den neuen Werten zu kalkulieren.

Von meinen Erwerbungen her, war der Februar relativ mau, es ist nicht so viel erschienen, was mich interessiert. Wrath of Ashardalon war da mit das Highlight, vielleicht vom Handwerklichen her die limitierte Ausgabe des Cthulhu Handbuch für Spieler (3. Auflage) und vom Setting/Fluff her Gatecrashing für Eclipse Phase.

Aber den Kracher des Monats hat wie berichtet Fantasy Flight Games mit der Ankündigung eines vierten Warhammer 40.000 Rollenspiel namens Black Crusade erzielt. Es kam für mich völlig überraschend und hat bis dato den höchsten Haben-Wollen-Faktor des Jahres. Die zweite faustdicke Überraschung kam halb aus Deutschland: Ulisses wird Battletech wieder in Deutschland herausbringen.

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