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Warhammer Invasion: Omens of Ruin Battle Pack

Eines meiner Lieblingsspiele für Zwischendurch ist das Living Card Game Warhammer Invasion von Fantasy Flight Games. Da die Battlepacks im besten Fall monatlich erscheinen, werde ich diese hier bei Interesse kurz vorstellen, auf einige der besten Karten im Pack eingehen und das Thema des Battlepacks analysieren. Für die, die es noch nicht wissen, Warhammer Invasion ist ein Kartenspiel, indem zwei Spieler gegeneinander um die Vorherrschaft in der Alten Welt spielen. Ohne das Spiel im Ganzen vorstellen zu wollen, fällt es in die gleiche Kategorie wie Magic The Gathering, nur mit dem wirklich guten Vorteil, dass man nicht wie ein Blöder Booster Packs kaufen muss, sondern in jedem monatlich erscheinenden Battlepack ist jede(!) Karte dreimal enthalten. Es reicht völlig aus, ein Battle Pack zu kaufen, weil man mehr als dreimal die gleiche Karte ohnehin nicht in seinem Deck haben kann. Dazu kommt halt der hervorragende Fluff der Alten Welt.

Das Battle Pack Omens of Ruin erscheint gefühlt drei Monate zu spät, aber um so größer war die Freude, als es dann da war. Omens of Ruin ist das erste Pack im Morrslieb Cycle. Ein Cycle ist ein Reihe von sechs Battle Packs, die thematisch zusammengehören. Im Jahr sollen zwei Cycles erscheinen, was zwölf Battle Packs ergibt. Im Morsslieb Cycle werden die Waldelfen als neue, neutrale Fraktion eingeführt, die sich aber nur den Fraktionen der Ordnung zuordnen lässt.

Eine weitere Neuerung im aktuellen Zyklus ist die Ermunterung, verstärkt Development Karten im Spiel zu nutzen. Developments sind normale Karten, die umgedreht in eine der drei Zonen ausgespielt werden. Ein Development gibt der Zone, in der es sich befindet einen zusätzlichen Trefferpunkt, die ursprünglichen Eigenschaften der als Development ausgespielten Karte zählen nicht mehr. Man kann als freie Aktion jede Runde ein Development ausspielen.

Und die „Ermunterung“ Developments zu nutzen kommt wie ein Hammerschlag daher. Jede Fraktion erhält eine Supportkarte, die direkten Einfluss auf Zonen hat, in denen nicht mindestens eine Development Karte liegt. So sorgt der Zwergen Support „Und Dokbar“ dafür, dass Support Karten in Zonen, in denen kein Development liegt alle Powers verlieren. Das Analogon der Dunkelelfen „Malekith’s Throne“ sorgt dafür, dass Zonen, in denen kein Development liegt, einen Trefferpunkt weniger haben. Und so bringen die neuen Karten von jeder Fraktion zum Teil erhebliche Nachteile für Zonen, die nicht durch Development unterstützt werden.

Ansonsten gibt es die ersten beiden Karten der Wildelfen. So ganz erkennen lässt sich noch nicht auf welchen Mechanismen die Waldelfen sockeln werden, klar ist bis jetzt nur, dass sie einen erheblichen Einfluss auf die neue, verstärkte Unterstützung für Developments haben. Der „Nimble Spearman“ und die „Tree Kin“ haben als Action jeweils eine Power, die das Erzeugen von Developments unterstützt.

Für mich als überzeugten Empire-Spieler ist die Karte des Monats der „Steam Tank“. Dieser kostet vier Ressourcen, hat sieben Trefferpunkte und keinen Hammer. Jeden Turn kann man jedoch eine Resource Token auf die Karte legen und die Tokens geben die Stärke der Karte an.

Apropos Empire: Die Neuerungen haben für die Überkarte des Empire „Judgement of Verena“ einen riesigen Nachteil. Wenn jetzt Developments forciert werden schlägt diese Karte, die alle Unit und Support Karten in Zonen ohne Development vernichtet, sicherlich nicht mehr so oft so heftig zu.

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