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Warhammer 40.000: Black Crusade RPG

Es ist schon eine gehörige Überraschung zum Wochenende: Fantasy Flight Games wird ein viertes Rollenspiel im Warhammer 40k Universum herausbringen.

Gegen Mitte des Jahres, können wir uns auf Black Crusade freuen. Statt Charaktere, die im Dienste des Imperators stehen, wird man in diesem Spiel ein Vertreter des Chaos sein.

Bislang ging man davon aus, dass die Reihe der Rollenspiele nach Dark Heresy (Inquisition), Rogue Trader (Freihändler) und Death Watch (Space Marines) zu einem Ende gekommen ist, weil man jedes Power-Level und die verschiedenen Facetten des Warhammer 40k Universums spielen konnte. Mit der Möglichkeit jetzt aber auf Seiten des Chaos gegen das Imperium zu spielen, entstehen völlig neue Möglichkeiten.

Erste Informationen finden sich hier. Illustration und Aufmachung der Microsite sind schon sehr gelungen – für mich schon jetzt ein definitiver Kauf.

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Zwischenruf: D&D 4 Fortune Cards

Nun ist so weit: Im Februar kommen die D&D 4 Fortune Cards in den Handel, was die D&D 4 Gemeinde in Aufregung versetzt – wenn auch nicht immer in positive Aufregung. Die Stimmen, die die Wizards of the Coast beschuldigen, aus einem klassischen Rollenspiel ein Trading Card Game machen zu wollen, sind genau so zu hören, wie diejenigen, die den Küstenmagiern vorwerfen, aus Profitsucht ihre Ideale über Bord zu werfen (wenn sie sie denn mit der 4. Edition nicht schon längst über Bord geworfen haben).

Das Kuriose dabei ist, dass die Rufer genau diejenigen sind, die Abende, Wochenenden und ganze Cons lang, mehr oder minder gute Living Forgotten Realms Abenteuer geleitet und gespielt haben, nur um sich dann von den Wizards als Goodie ein paar Karten mit der einen oder andern +1 zuschicken zu lassen. Rechnet mal Eure Lebenszeit in Geld um, dann kann man direkt froh sein, dass man sich seine Boni nun für wenig Geld kaufen kann…

Aber nun ernsthaft und genug der Ironie : Was spricht dagegen, dass eine Firma eine Idee in die Tat umsetzt und sich diese Idee dabei auch noch bezahlen lässt? Und die Idee ist in der Tat nicht schlecht. 80 Karten in der ersten Serie sind eine überschaubare Investition trotz Randomisierung und Seltenheitsstufen. Und die Vorteile der Karten sind nicht zu leugnen, sie bringen etwas Zufälliges in das Spiel hinein, was vorher so nicht da war. Andere Spiel-Systeme nennen das Bennies oder Fate Points und nutzen diese Boni universeller – aber das Konzept bleibt interessant. Wer sich einmal den Mechanismus von Gamma World angesehen hat, wird merken, dass dort die spontanen Mutationskräfte und die technologischen Artefakte, die durch die Karten in das Spiel kommen, erst das Salz in der Suppe sind.

Im Übrigen wird niemand gezwungen, die Fortune Cards einzusetzen, sie sind wie die WotC schreiben:

It’s important to point out that Fortune Cards are not a requirement for D&D play; they are an enhancement that simulates blind luck, the winds of fate, or divine influence.

Ich begrüße den Versuch der Küstenmagier, das Spiel um einen neuen, anderen und interessanten Aspekt zu erweitern. Es wird sich zeigen, ob das Spiel durch die Karten genauso gewinnt wie Gamma World – aber das muss man abwarten, bis die ersten Booster Packs erhältlich sind. Meine Order steht in jedem Fall fest…

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Spielwoche 50/10: Rogue Trader, Lure of Expanse, The Laundry

Ich bin ein wenig in Verzug gekommen mit den Spielwochenberichten, so dass jetzt ein paar in kurzer Folge veröffentlicht wurden.

Trotz des „Jahresendstress“ habe ich mir ein wenig Zeit zum Spielen nehmen können und dies auch sehr genossen. Die Rogue Trader Kampagne „Lure of Expanse“ wird mehr und mehr zum Zentrum meiner rollenspielerischen Aktivitäten. Das Setting ist hochgradig ansprechend. Die Mischung aus Dark SF, Piraten und Entdecker ist einfach interessant zu spielen. In der zweiten Sitzung der Kampagne erhielten die Spieler die Prophezeiung, wo denn der Schatzplant „Dread Perl“ zu finden ist. Die Reise ging los und mit einigen Encountern und Zwischenfällen erreichte man die Position des Planeten, nur um festzustellen, dass irgendetwas nicht stimmt. Der Planet, der erwartet wurde, war nicht der, der gefunden wurde. Um das Rätsel werden sich die Entdecker das nächste mal kümmern müssen.

Ein Wort noch zur deutschen Übersetzung von Lure of Expanse. Ich habe mir diese zusätzlich zum englischen Werk bestellt, damit ich einmal den Vergleich ziehen kann und die verhältnismäßig mengenreichen Fluff-Texte nicht alle selbst übertragen muss. Leider hätte ich sie aber besser händisch übersetzt. Nicht nur, dass das deutsche Buch deutlich schlechteres Papier hat und insgesamt nicht so wertig wie das Original von Fantasy Flight Games wirkt. Es ist auch noch  schlecht übersetzt und man findet viel mehr Fehler, als man in einem dünnen Buch für € 34.95 erwarten sollte. Die Übersetzung bleibt auch viel zu nah und wörtlich am englischen Original und kommt ziemlich oft als verquaste Grütze daher, statt die wirklich interessante Geschichte in eine etwas eigenere, der Stimmung angepasste Sprache, zu bringen. Anyway, das Experiment ist gescheitert und ich werde in Zukunft bei den englischen Originalen bleiben – schade auch drum.

Neben einigen Runden Warhammer Invasion bestand der Rest der Spielwoche eher im Sichten von Neuerwerbungen und dem Lesen von Regelwerken. Sehr gefreut habe ich mich, dass „The Laundry“ RPG von Cubicle 7 noch vor Weihnachten angekommen ist. Ich hatte das Regelwerk zusammen mit dem PDF vorbestellt, da ich diese crosss-over Mischung aus Cthulhu, James Bond und The Office einfach sehr gelungen und witzig finde. Mittlerweile sind noch etliche Zusatzbände angekündigt (und vorbestellt) worden, so dass ich mit dem Spiel sicher noch eine Menge Spaß haben werden. Wem das jetzt nichts gesagt hat, der besorge sich und lese „The Atrocity Archives“ von Charles Stross. Meine Leseempfehlung für das Jahr 2010. Das Rollenspiel basiert auf dem Basic Roleplaying System und lässt sich demnach leicht erlernen – gerade von Spielern die schon einmal Call of Cthulhu oder ein anderes Spiel, das auf dem Basic Roleplaying basiert.

Freuen durfte ich mich auch über die Ankunft von 7 Wonders, meine Brettspiel-Empfehlung für 2010. Man findet in ca. 30 Minuten Spielspaß jede Menge Herausforderungen und Anforderungen an taktisches Vorgehen. Das Spiel ist nicht hyperkomplex aber trotzdem anspruchsvoll. Und wenn man den Preis eines Spiels nicht an den mitgelieferten Materialien sondern am Spielwert und Spielspaß misst, ist es auch nicht zu teuer für ein mehr oder minder umfangreiches Kartenspiel.

Freund George R. R. Martin habe ich mal wieder eine Chance gegeben – diesmal in Form der deutschen Hörbuchausgabe. Diese ist gut gelesen und vorgetragen aber die Geschichte bleibt für mich unzugänglich und irgendwie langweilig – so sehr ich das Setting und Westeros interessant finde. Ein Bekannter meinte einmal, Song of Ice and Fire sei der Denver Clan in einer Fantasy-Welt – und irgendwie ist diese Einschätzung schon ziemlich nah dran.

In der nächsten Spielwoche ist dann auch schon Weihnachten, eine Zeit in der ich ein paar weniger geekige Brett- und Kartenspiele mit meinen Eltern spielen werde.

Ich wünsche Euch, meinen Lesern, eine geruhsame Weihnachtszeit und ich freue mich, wenn Ihr mir gewogen bleibt!

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Die Woche, um ein Rollenspiel-Buch öffentlich zu lesen

Es gibt auf Facebook eine ganz interessante Gruppe, die eigentlich unsere Unterstützung verdient – meine hat sie jedenfalls schon.

Die Gruppe Read an RPG Book in Public Week will sich darum kümmern, dass sich zum einen mehr Spieler finden und austauschen und das Rollenspiel aus den Hinterzimmern hinaus in die Öffentlichkeit zu tragen.

The point is to make the roleplaying hobby more visible, to get it „out of the basement“ and into public areas where more people can see it. This will make others more aware of the hobby – some may ask you what your book is about, giving you the opportunity to explain the hobby to them. A few of those may be interested enough to try it themselves. Former gamers may see what you’re reading and think about the great times they used to have with roleplaying, and possibly even try it again.

Momentan sind diese Woche (25. bis 31.7.) geplant und dann nochmals im Herbst in der Woche vom 26.9. bis zum 2.10.

Ich finde die Aktion großartig und man konnte mich heute schon in Wiesbaden mit einem Exemplar der „Burning Empires“ in Parks und Cafés sitzen sehen…

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Warhammer 40k RPG: Die kommenden Publikationen

Fantasy Flight Games haben auf Ihrer Webseite bekannt gegeben, mit welchen Publikationen, die Spielsysteme Dark Heresy und Rogue Trader bis Ende 2011 fortgesetzt werden. Der Publisher hat zwei PDFs veröffentlicht, indem die geplanten Neuerscheinungen aufgeführt und beschrieben werden. Und die Zukunft der beiden Systeme sieht absolut fantastisch aus, es gibt nicht einen Band wo ich nur ein „na ja“ dazu heraus bringe.

Dark Heresy bekommt einen Band, in dem die Ekklesiarchie des Imperiums beschrieben wird. Neben einer neuen Abenteuer-Trilogie finden sich auch Quellenbände zum Ordo Malleus, zu Recht und Ordung (Hintergrundmaterial für Arbitratoren und Scum) und zur imperialen Garde.

Rogue Trader erhält einen ausführlichen Quellenband zur Koronus Expanse, eine eigene Abenteuer-Trilogie, ein Hintergrundbuch zuRaumschiffen und der imperialen Navy, sowie ein Quellenband, in dem es um Rogue Trader geht, die eindeutig nicht mehr im grauen Bereich operieren und ein Xenos Kompendium, was all das beinhalten wird, was wir uns schon immer gewünscht haben 🙂

Zu Death Watch ist noch kein solches Dokument verfügbar. Vielleicht erscheint es noch vor der GenCon vielleicht wartet FFG auch erstmal den initialen Erfolg des Spiels ab.

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Eine Zukunft für Eclipse Phase und CthulhuTech

Nachdem der bisherige Verleger Catalyst Games Labs ganz massive finanzielle Schwierigkeiten hat und die Rechte an den beiden Rollenspielen Eclipse Phase und CthulhuTech an die Autoren bzw. die IP-Halter zurückgegeben hat, war es ein wenig still um die beiden Systeme geworden. Ich habe über Monate hinweg bei allen mir bekannten Versandhändlern versucht, ein Exemplar von Eclipse Phase zu ergattern, was mir aber auch über den Umweg über England nicht gelang. (Letztlich habe ich ein Exemplar noch bei Terminal Entertainment in Frankfurt ergattert.)

Nun haben beide IP-Halter (Posthuman Studios für Eclipse Phase und WildFire für CthulhuTech) einen neuen Partner gefunden, um die Systeme weiter zu entwickeln und neue Produkte heraus zu bringen. Der „weisse Ritter“ ist Sandstorm Productions, eine Finanzierungs- und Produktionsfirma, die sich darauf spezialisiert hat, Game Studios zu unterstützen:

We provide the business services to support the creative endeavors of our member studios.
We’re looking to do something different in the gaming market today. We offer a full suite of capital financing, production management, and administrative services to our member studios. By providing these services, member studios can focus their energy and creative drive on their core business: making Premium Games.

Ich freue mich sehr, dass diese beiden Rollenspiel-Systeme eine neue Heimat gefunden habe und ich hoffe, dass die Finanzierungsmöglichkeiten und die Businessfähigkeiten von Sandstorm Productions ausreichen, die beiden Produkte dauerhaft im Markt zu etablieren. Beide Systeme sind fantastische Rollenspiele und haben in jedem Fall ihre Existenzberechtigung und verdienen vollen Support.

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Dungeon Delves zum Downloaden

Ich persönlich bin ein großer Fan des Dungeon Delves Formats für D&D 4, weil es ideal für den Spaß zwischendrin ist. Keine große Vorbereitung, drei Encounter mit ein bisschen Fluff und man kann auch noch nach einem anstrengenden Arbeitstag mit D&D seinen Spaß haben.

Diese No-Brainer setze ich immer mal gerne ein wenn nicht alle Spieler kommen oder für eine Runde zwischen den festen Terminen – oder wenn einfach keine Zeit war, etwas groß vorzubereiten. Das tut der Sache aber keinen Abbruch, Spielspaß und Abenteueratmosphäre sind reichlich vorhanden.

Der Küstenmagier Buch Dungeon Delves aus dem letzen Jahr ist richtig gut – für jedes Level ein Delve. Leider ist kein weiterer Band mehr für dieses Jahr angekündigt, aber es gibt Abhilfe: Die Downloadable Delves.

Sarah Darkmagic stellt ihren Blog zur Verfügung, um dort die Downloadable Delves zu hosten. Diese in der Regel gut aufgemachten Kurzabenteuer enthalten mehrheitlich bereits Maps und alle Stats für alle Encounter. Momentan finden sich dort nur generische Delves, die in jede Kampagne integrierbar sind.

Ich finde dieses Community Bemühung wirklich gut. Die Delves sind auch alle so gestaltet, dass es zu keinen Copyright-Verletzungen mit den Wizards kommen kann. Und klar, wer ein schönes Kurzabenteuer hat und dieses in Englisch aufbereiten kann, der kann natürlich mitmachen. Einfach eine Mail an adventures@sarahdarkmagic.com schicken. Es wäre fast zu überlegen, so etwas auch mal auf Deutsch anzubieten. Wer Interesse hat, bitte Mail an mich oder in den Kommentaren schreiben.

Bevor die sich ganzen „wahren Spieler“ wieder echauffieren: Nein, für Euch ist weder das Format noch das System gemacht.

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Vorstellung: Player’s Handbook 3 (D&D4)

Rund drei Wochen habe ich jetzt schon das Player’s Handbook 3 (PHB3) für Dungeons & Dragons in der vierten Edition und ich kam erst jetzt dazu, es gründlich zu lesen und einmal einen Testcharakter zu erstellen (14th Level Githzerai Monk).

Das PHB3 bietet einige neue Rassen, wobei ich nur den Minotaurus und die Githzerai als wirklich interessant empfinde. Der Wilden und der Shardmind sind zwar auch interessant, aber für meinen Geschmack zum Spielen zu uninteressant, da zu fremdartig als Spielfigur – aber vielleicht macht es das genau dann doch einmal interessant.

Das zentrale Thema des PHB3 ist aber die fünfte Power Source, neben Primal, Martial, Divine und Arcane: Psionics. Ich mochte schon Psionic-Charaktere in Ad&D 1st Edition und daher freue ich mich sehr, dass diese nun auch in der vierten Edition zur Verfügung stehen. An Psionc-Klassen stehen alle vier Typen zur Verfügung, es gibt also einen Controller (Psion), einen Striker (Monk), einen Defender (Battlemind) und einen Leader (Ardent). Darüber hinaus stehen noch ein Primal Controller (Seeker) und einen Divine Leader (Runepriest).

Jede Klasse verfügt natürlich wieder über viele Optionen und bestimmte Varianten bei den Powers. So gewähren etwa die At-Will Powers des Monk eine Move- und eine Attack-Action, die kombiniert werden können, sofern man noch die ausreichenden Actions zur Verfügung hat. Allen Psionic-Klassen (bis auf den Monk) ist zu eigen, dass sie je Encounter einen Pool an Power Punkten zur Verfügung haben. Diese Punkte können bei den At-Will-Powers eingesetzt werden, um diese zu verbessern und zu verstärken. Jedes dieser Augments kostet eine bestimmte Punktezahl und erhöhen den Schaden, betreffen mehrere Gegner oder verbessern die Reichweite oder den Radius, etc. Mit diesem Mechanismus kommt eine interessante Erweiterung zu den Regeln hinzu, und es macht Spaß sich die modifizierbaren Powers im Einsatz vorzustellen.

Neben neuen Feats, Racial Paragon Paths und Magic Items, die (nicht nur) für die neuen Rassen und Klassen gemacht sind, finden sich zwei weitere größere spielrelevante Neuheiten im PHB3 wieder. Zum einen sind es die neuen Skill Powers und zum anderen hybride Charaktere.

Skill Powers sind Powers, die einem Skill zugeordnet sind, den man beherrschen muss (trained),um sie zu wählen. Sie werden gewählt indem sie statt einer Klassen-Power gewählt werden. Wem das ein zu hoher Preis ist, kann das neue Feat Skill Power wählen und sich damit zusätzliche Powers „kaufen“. Die Skill Powers sind zumeist recht nützlich und es sind sogar At-Will-Powers dabei, auch wenn sie im Kampf meistens nicht die entscheidende Rolle spielen dürften.

Hybride Charaktere sind Figuren, die schon von Anfang an auf „Zwei-Klassigkeit“ ausgerichtet sind. Man aus den verschiedenen Bestandteilen von zwei Klassen nach gewissen Kriterien wählen und kann sich somit das Beste aus zwei Klassen für seine Figur aussuchen. So sind auch völlig neue Rollen möglich bspw. mit einen Striker-Leader etc.

Wertung (8 / 10): Summa summarum empfinde ich das Player’s Handbook 3 als große Bereicherung. Es gibt viele neue Optionen und Regelmechanismen und die neuen Klassen sind durch die Machart ihrer Powers auch im Spiel neuartig. Psionics sind ohnehin toll und mir persönlich gefallen auch die hybriden Charaktere sehr gut. Ob ich Power-Skills wirklich einsetzen werde wird von den Figuren abhängig sein, die ich noch spielen werde. Als D&D 4 Fan ist es für mich ein uneingeschränkt empfehlenswerter Kauf. Das Papier wellt sich leider wieder einmal, was zu einem Punktabzug führt.

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Deathwatch: Das dritte Warhammer 40k Rollenspiel

In diesem Sommer (vermutlich etwas später, so wie wir Fantasy Flight Games kennen) wird das dritte Rollenspiel aus dem Warhammer 40.000 Universum erscheinen. Last but not least wird „Deathwatch“ es endlich ermöglichen, die legendären Adpetus Astartes des Imperators, oder auch Space Marines genannt, in einem Rollenspiel zu spielen.

Die Spannung ist groß, sind doch Dark Heresy und Rogue Trader hervorragende Settings mit den mehr oder minder schon bekannten Regeln. Der Wunsch nach den Stats für Space Marines war sehr groß. Vermutlich wird mit dieser Publikation auch verstärkt möglich werden, die CoSim-Tabletop Gefechte in einen Rollenspielkontext zu übertragen. Gab es bislang schon Stats für etwa Dark Eldar, so werden sicherlich mehr Informationen über andere klassische Gegner der Space Marines veröffentlicht werden.

Bleibt zu hoffen, dass die drei Rollenspiele miteinander kompatibel bleiben, so dass man Gruppen aus allen drei Settings zusammenstellen kann. Rogue Trader spielt etwa fünf Level über Dark Heresy und das Dark Heresy Werk Ascension wird bald neue Level-Up-Möglichkeiten für die Inquisitoren Schüler mit sich bringen. So dass eine Angleichung der Powerlevel im wünschbaren Bereich bleibt.

Das Rollenspiel im Warhammer 40k Universum bleibt spannend.

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Das Ende des Star Wars Rollenspiels

Star Wars bei Amazon kaufenWizards of the Coast haben gestern mitgeteilt, dass sie das Star Wars Rollenspiel einstellen werden, weil sie die Lizenz mit Lucas Arts nicht verlängern wollen. Unsere Gruppe hatte sich gerade entschieden, die Saga Edition einmal auszuprobieren und mir persönlich sagen die Regeln sehr zu. Ich finde die D&D 4 Regeln zwar noch einen Tick smoother aber Star Wars Saga Edition werden wir trotz der schlechten News antesten.

Bleibt die Frage, was das für den Sammler bedeutet. Ich habe mir bis dato nur ein paar Bücher zum Spielen zugelegt, aber das Quellenbuch „Starships of the Galxy“ wird zum Teil schon deutlich über € 50 gehandelt. Es kann auch sein, dass die Bände, die noch nicht out of print sind, deutlich günstiger werden.

Die Küstenmagier geben an, dass die Wirtschaftskrise der Grund sei, warum die Lizenz nicht verlängert wurde. Aber leider bleibt es in dem Statement offen, ob sich das System als solches nicht mehr rechnete oder Lucas Arts die Preise für die Lizenz angehoben haben. Vermutlich wird es eine Mischung aus beidem sein.

Eine gute Nachricht aus der Star Wars Galaxie gibt es aber dennoch: Bis zum Einstellen der Linie wird noch ein Quellenbuch und zwei Mini-Sets erscheinen. Das endgültige Ende wird dann der August sein – schade auch…